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Dank Schönheitschirurgie

Sich im eigenen Körper wohlfühlen.

Kein überflüssiger Luxus für Promis

Schönheitschirurg kann sich jeder Arzt nennen. „Das ist kein geschützter Begriff“, bedauert Dr. Panagiotis Theodorou, Chefarzt der Sektion für plastische und ästhetische Chirurgie am Evangelischen Krankenhaus Bethesda der Johanniter. Deshalb sei dieser Begriff auch eher negativ besetzt. In der Tat denkt man bei einer Schönheitsoperation eher an Promis und Möchtegern-Promis, deren aufgespritzte Lippen oder künstlich hergestellte voluminöse Oberweite nun wirklich Geschmackssache sind. Die plastische und ästhetische Chirurgie dagegen will kein künstliches Idealbild formen. Ihre speziell ausgebildeten Fachärzte wollen Menschen Lebensqualität zurückgeben.

Die Nachfrage steigt

Dr. Björn Krüger, Oberarzt am Bethesda und Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie, erläutert bei einem Infoabend die Möglichkeiten seines Fachbereichs. Von der Brustverkleinerung und -vergrößerung über die Bauchdeckenstraffung bis hin zur Entfernung von Tränensäcken reicht das Spektrum. In ganz Deutschland steigen die Zahlen für ästhetische Eingriffe. Im letzten Jahr wurde ein Plus von 19 Prozent verzeichnet. Bei Frauen führt die Brustvergrößerung die Hitliste an, gefolgt von der Augenlidstraffung und der Fettabsaugung.

Bikinifigur durch Chirurgie

Auch in Mönchengladbach werden von den Patientinnen häufig Korrekturen an der Brust gewünscht. Sie haben ihre Gründe. „Ich habe innerhalb von zwei Jahren 55 Kilo abgenommen“, berichtet eine beim Infoabend anwesende Patientin. Anschließend sei eine Brust- und Bauchdeckenstraffung notwendig gewesen. Mit dem Ergebnis sei sie nun unheimlich glücklich, erzählt die schlanke Frau. Häufig ist es eine radikale Gewichtsreduzierung, die eine Schönheits-Operation nötig macht. Eine durchs Abnehmen entstandene Fettschürze ist genauso unschön, wie sie klingt. „Manche Patienten sagen, sie wären lieber dick geblieben, weil sie dann immerhin an den Strand gehen konnten“, berichtet Dr. Theodorou. Mit einer Fettschürze aber will sich niemand zeigen. Nachdem sie operativ entfernt wurde, ist aber auch eine leichte Strandbekleidung wieder drin. Der Schnitt wird so angesetzt, dass er vom Bikini verdeckt ist. Die Bauchdecke wird gestrafft, die Patienten fühlen sich wieder wohl in ihrer Haut.

Keine reine Frauensache

Auch bei Männern ist ein Eingriff im Brustbereich häufig, hier geht es aber im allgemeinen darum, eine flachere Brust herzustellen und einen weiblich wirkenden Ansatz zu entfernen. Beim Fettabsaugen, einem Eingriff, der in Deutschland immerhin 25.000 Mal im Jahr durchgeführt wird, wird ein „diät- und trainingsresistentes Fettgewebsdepot“ entfernt, indem die Fettzellen mit Flüssigkeit gelöst werden. „Das alles sind Korrekturoperationen, bei denen wir darauf achten, keine Überkorrektur zu bewirken“, betont Dr. Krüger. „Sie sollen eine Verbesserung der Lebensqualität bewirken und für den Laien nicht erkennbar sein.“ Wichtig sei es daher eine ausführliche Beratung durch den Facharzt. Er erstellt auch gegebenenfalls ein Gutachten für die Krankenkasse. Denn je nach Befund muss die ästhetische OP entweder selbst bezahlt werden oder aber die Krankenkasse übernimmt die Kosten. Nach einem hohen Gewichtsverlust, der mit starker Erschlaffung der Haut einhergeht, ist die Kostenübernahme nicht selten.

Klicken Sie hier, um den Original-Artikel aus der Rheinischen Post einzusehen.